Qualitätssicherung von Röntgenschutzkleidung

Röntgenschutzkleidung schützt Patienten und Personal.

Defekte an Schürzen führen nicht zu einer Überdosis auf dem Filmdosimeter und bleiben daher unerkannt.

Risse, Löcher oder Schwachstellen können zu einer Erhöhung der Strahlenexposition führen.

Ein weiteres Problem ist, das die Überzüge der Schürzen nicht Barriere Dicht sind. Keime oder Sekrete können zum Innenmaterial vordringen.

Röntgenschutzkleidung für den Strahlenanwender gilt als Persönliche Schutzausrüstung.

Strahlenschutz des Patienten und Personals in der Röntgendiagnostik = regelmäßige Qualitätskontrolle von in Gebrauch befindlicher Strahlenschutzkleidung, zum Schutz von Patienten und Personal gegen Röntgenstrahlung mit Röntgenröhrenspannungen bis 150 kV in der medizinischen Radiologie.

Jede unnötige Strahlenexposition ist zu vermeiden!

Strahlenschutzschürzen sollen das Personal, Patienten und Begleitpersonen schützen.

In regelmäßigen Abständen muss die Schutzkleidung durch eine Sicht- und Funktionsprüfung und mit Tastprüfung geprüft werden.
-          arbeitstägliche Sicht- und Funktionsprüfung: Kontrolle auf oberflächliche Beschädigungen (innen und außen)
-          bei Verdacht auf dosiserhöhende Schäden erfordert eine Tastprüfung und/oder Prüfung mit Röntgenstrahlung.
-          Funktionsprüfung der Schließelemente 
-          jährliche Tastprüfung und Funktionsprüfung
-          Kontrolle auf mechanische Beschädigungen der Schutzschichten z.B. Brüche, Knicke, Risse,  Löcher
-          bei Verdacht auf dosiserhöhende Schäden erfolgt eine Prüfung mittels Röntgenstrahlung 
           mit DL-, Aufnahmegerät oder CT (bevorzugt mit fernbedienbaren DL-Geräten)

Man sollte die Schutzkleidung vor Benutzung rein visuell ("Inspektion") auf Risse, Löcher, nicht mehr zu glättende Knicke überprüfen.
-          Prüfung, ob Verletzungen der äußeren Hülle vorliegen. 
-          Empfehlung alle 3 Monate durch Inspektion, ggf. Röntgenaufnahme der Schürzen
-          Überprüfung auf Beschädigungen und Verformungen wie Wulstbildung am Saum 
-          Überprüfung ob eine innere Schutzfolie abgerissen ist
-          Bei Anzeichen von Defekten ist die Röntgenschutzkleidung austauschen
-          Überprüfung vor Inbetriebnahme der Schutzkleidung

Reinigung und Aufbewahrung
-          Empfehlungen des Herstellers beachten (keine alkohol- und benzinhaltigen Reinigungsmittel!)
-          Aufbewahrung von Schutzkleidung nur in hängendem und glattem Zustand - Gefahr von Knickbildung - 
           sowie nicht in der Nähe von Wärmequellen. 
-          Die Schutzkleidung muss zur Identifikation eindeutig gekennzeichnet sein.

Entsorgung: ordnungsgemäße Entsorgung nur unter Beachtung der dafür geltenden Rechtsgrundlagen 
(Kreislaufwirtschaftsgesetz, Nachweisverordnung, Abfallverzeichnis-Verordnung).

Praktikable Strahlenschutzmaßnahmen zur Reduzierung der Strahlenexposition von Patienten und Personal.

DIN 6857-2 Norm von Strahlenschutzzubehör bei medizinischer Anwendung von Röntgenstrahlung - 
Teil 2: Qualitätskontrolle von in Gebrauch befindlicher Schutzkleidung.
DIN 6857-2:2016-08

Jede unnötige Strahlenexposition sollte vermieden werden!

Wir erledigen die Qualitätskontrolle nach DIN 6857-2 fachmännisch kompetent, schnell und zuverlässig für Sie.

Wir erstellen für jede Schutzkleidung ein entsprechendes Prüfprotokoll und damit verbunden ist auch eine Bestandsaufnahme.

 

Prüfpunkte:

- Sichtprüfung auf oberflächliche Beschädigung der Schutzhülle wie Haar- und Flächenrisse, Reibungsschäden, Löcher, Wulstbildungen, Dehnstellen und defekter Nähte

- Tastprüfung auf mechanische Beschädigung der Schutzschicht

- Strahlenschutzkleidung wird unter Durchleuchtung überprüft

- Defekte Kleidung wird kenntlich gemacht und separat gelagert bzw. aussortiert

- Schließelemente werden auf Funktionstüchtigkeit geprüft

- Inventarisierung der gesamten Strahlenschutzkleidung

- Protokollierung und Dokumentation für jede einzelne Strahlenschutzkleidung

 

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